{"id":1869,"date":"2021-11-03T18:37:57","date_gmt":"2021-11-03T18:37:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nolana-schafe.de\/de-pages\/?p=1869"},"modified":"2021-11-03T18:37:57","modified_gmt":"2021-11-03T18:37:57","slug":"das-tierwohl-kompetenzzentrum-schaf-nimmt-seine-arbeit-auf-bundesweit-betriebe-gesucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nolana-schafe.de\/de-pages\/das-tierwohl-kompetenzzentrum-schaf-nimmt-seine-arbeit-auf-bundesweit-betriebe-gesucht\/","title":{"rendered":"Das Tierwohl-Kompetenzzentrum Schaf nimmt seine Arbeit auf &#8211; bundesweit Betriebe gesucht"},"content":{"rendered":"<p>Nachfolgend ein weiterer Hinweis \/ Aufruf des SZV NRW:<\/p>\n<p><time datetime=\"2021-10-22\">22. Oktober 2021<\/time><br \/>\nZuletzt aktualisiert am 01. November 2021<br \/>\nGeschrieben von\u00a0<span class=\"llh-author\">Stabsstelle Presse und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<\/span><\/p>\n<p>&#8222;<strong>Das Tierwohl-Kompetenzzentrum Schaf nimmt seine Arbeit auf<\/strong><\/p>\n<p>Ziel des dreij\u00e4hrigen Vorhabens ist es, eine B\u00fcndelung von Kompetenzen f\u00fcr Tiergesundheit und Tierwohl beim Schaf zu erzielen und Haltungs- sowie Zuchtempfehlungen f\u00fcr schafhaltende Betriebe zu entwickeln. Dies geschieht unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Selektion auf Kurzschw\u00e4nzigkeit bzw. der optimierten Haltung langschw\u00e4nziger Schafrassen.<\/p>\n<p>Die Gesamtkoordination des Vorhabens \u00fcbernimmt der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH). Hier wurden bereits in den letzten Jahren umfangreiche Vorerfahrungen im Rahmen des Tierschutz-Kompetenzzentrums gewonnen. \u201eWir sind sehr stolz, die M\u00f6glichkeit zur Fortf\u00fchrung unserer bisherigen Arbeit zum Kupierverzicht beim Schaf zu erhalten\u201c, so Natascha Klinkel, Projektleiterin beim LLH.<\/p>\n<div class=\"uk-thumbnail uk-thumbnail-small uk-align-medium-left uk-text-center\"><\/div>\n<p>Gemeinsam mit dem Institut f\u00fcr Tierzucht der Justus-Liebig-Universit\u00e4t (JLU) Gie\u00dfen ist es Projektinhalt der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Sven K\u00f6nig einen Gesamtzuchtwert \u201eTierwohl\u201c zu entwickeln. Die dazu ben\u00f6tigten Daten werden auf Praxisbetrieben bundesweit erhoben, die sich f\u00fcr eine Teilnahme am Projekt bewerben k\u00f6nnen. Ihnen wird es erm\u00f6glicht, sich unmittelbar auf den Kupierverzicht beim Schaf vorzubereiten. Wissen, welches sich in der Netzwerkarbeit der Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz in sechs bundesweiten Sch\u00e4fereien bew\u00e4hrt hat, soll nun aufbereitet und geteilt werden. \u201eAls Schwachstelle bei der erfolgreichen Haltung unkupierter Schafe und f\u00fcr eine nachhaltige Selektion auf Kurzschw\u00e4nzigkeit hat sich dabei die mangelhafte M\u00f6glichkeit zur Dokumentation gezeigt\u201c, erkl\u00e4rt Martin Steffens (LLH), der die Beratung in den Betrieben \u00fcbernahm. Aus diesem Grund wird nun ein \u2013 auf dem bereits bekannten Zuchtprogramm OVICAP basierendes \u2013 Managementtool in Zusammenarbeit mit der Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverb\u00e4nde e.V. (VDL) und der Firma Vereinigte Informationssysteme Tierhaltung (VIT) entwickelt.<\/p>\n<p>Um keine Abstriche bei der Tiergesundheit und der Reproduktion der Schafe zuzulassen, ist die Klinik f\u00fcr Geburtshilfe, Gyn\u00e4kologie und Andrologie der Gro\u00df- und Kleintiere mit Tier\u00e4rztlicher Ambulanz der JLU unter Leitung von Prof. Dr. Axel Wehrend mit Dr. Henrik Wagner am Projekt beteiligt. Der Fachtierarzt f\u00fcr kleine Wiederk\u00e4uer, Dr. Wagner, m\u00f6chte durch die wiederholte Datenerhebung am Tier feststellen, welche genetischen Korrelationen mit der Haltung unkupierter Schafe, bzw. der gezielten Selektion auf Kurzschw\u00e4nzigkeit einhergehen. \u201eDie Folgenabsch\u00e4tzung f\u00fcr die Tiergesundheit und Reproduktion ist Ziel dieser umfangreichen Arbeiten auf den teilnehmenden Betrieben\u201c, sagt Dr. Henrik Wagner.<\/p>\n<p>Durch Online- und Pr\u00e4senzveranstaltungen sowie Lehrvideos soll das generierte Wissen zeitnah in die Praxis gespiegelt werden. Diese Aufgabe \u00fcbernimmt das FiBL Deutschland e.V. im Rahmen des \u201eTierwohl-Kompetenzzentrums Schaf\u201c.<\/p>\n<p>Die F\u00f6rderung des Vorhabens erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages. Die Projekttr\u00e4gerschaft \u00fcbernimmt die Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung (BLE) im Rahmen des Bundesprogrammes Nutztierhaltung.<\/p>\n<h2>Aufruf zur Teilnahme<\/h2>\n<p>Zur Mitarbeit im Projekt werden deutschlandweit 20 schafhaltende Betriebe gesucht. Voraussetzungen, M\u00f6glichkeiten der Unterst\u00fctzung der Betriebe und ein Fragebogen zur Bewerbung sind unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.nutztierhaltung.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i class=\"uk-icon-sign-out\"><\/i>\u00a0http:\/\/www.nutztierhaltung.de\u00a0<\/a>zu finden.<br \/>\nDie Bewerbung ist bis zum 26.11.2021 m\u00f6glich. F\u00fcr Fragen zur Teilnahme am Projekt wird eine Online-Informationsveranstaltung am 9.11.2021 (19 Uhr) f\u00fcr interessierte schafhaltende Betriebe angeboten.<br \/>\nDie Einwahldaten zur Informationsveranstaltung erhalten sie unter\u00a0<a href=\"mailto:twz-schaf@llh.hessen.de\" target=\"_self\" rel=\"noopener\"><i class=\"uk-icon-envelope\"><\/i>\u00a0twz-schaf@llh.hessen.de.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachfolgend ein weiterer Hinweis \/ Aufruf des SZV NRW: 22. Oktober 2021 Zuletzt aktualisiert am 01. 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